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Jetzt könnte die Saison beginnen...

02.10.2011 von KSW-Motorsport

hockenheim

Sonniges Wetter und Temperaturen wie im Hochsommer bildeten die Rahmenbedingungen für das letzte ADAC Masters Weekend auf dem Hockenheimring. Mit diesen perfekten Bedingungen arrangierten sich auch Toni Koitsch und das Team von KSW-Motorsport aus Döbeln, die zum Saisonfinale wieder in die Punkte fuhren und mit den Rängen neun, zwölf und 13 die guten Ergebnisse vom Red-Bull-Ring und in Assen bestätigten.

„In den letzten Wochen war unser Fahrzeug absolut konkurrenzfähig. Ich bin vor allem froh, dass wir die Leistungen vom letzten Rennwochenende in Assen wiederholen konnten“, sagte Teamchef Gerd Koitsch.

Zum ersten Mal in seiner Karriere fuhr der Formelpilot auf dem 4,5 Kilometer langen Rundkurs eine 1:47,366 und das im zweiten Lauf, in dem normalerweise das Reifenmaterial an ersten Ermüdungserscheinungen leidet.

„Das sind zwar sehr kleine Schritte, doch ich denke, wir haben bewiesen, dass wir die richtigen Schlüsse aus dem Desaster vom Eurospeedway gezogen haben“, sagte Daten-Ingenieur Gerd Hickethier, und weiter: „Wir haben am Abend zuvor sehr intensiv mit Toni gesprochen und ich glaube wir haben den richtigen Ton getroffen.“ Diese persönliche Bestzeit war keine Eintagsfliege, denn insgesamt fuhr er in sechs weiteren Runden 1,47-er Zeiten. Und diesmal hatten sich die Sachsen auch durch einen Ausfall im Zeittraining nicht aus der Ruhe bringen lassen. Denn eine gebrochene Antriebswelle stoppte bereits vorläufig in Runde zwei die für das Wochenende hochgesteckten Erwartungen.

Im letzten Lauf setzte Toni Koitsch sogar noch eins drauf. Mit einem fehlerfreien Lauf landete er auf Rang neun und sammelte damit zwei weitere Punkte für die Einzelwertung. In der Bilanz des 24-Jährigen stehen nach insgesamt 24 Saisonläufen neun Zähler, die er alle erst in der zweiten Hälfte der Meisterschaft erkämpfte. Am Ende landete er auf Platz 20 von insgesamt 27 Startern.

„Für uns könnte die Saison jetzt erst so richtig beginnen“, meinte Team-IT-Spezialist Ronny Strunz mit einem Lächeln, nachdem Toni Koitsch im letzten Lauf mit Rang neun die Ziellinie überquerte.

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