ADAC Formel Master

2008 begann eine neue Ära in der Nachwuchsförderung im deutschen Motorsport: Mit dem ADAC Formel Masters erhalten Aufsteiger aus dem Kartsport und junge Talente eine neue Möglichkeit, erste Rundstreckenerfahrungen zu sammeln.

Die ab 15 Jahre alten Youngster sollen damit in die Fußstapfen von Timo Glock, Nico Rosberg und Sebastian Vettel sowie anderen Top-Piloten steigen, die in Nachwuchsformeln des größten europäischen Automobilclubs ihre Karrieren begonnen haben.

Kostengünstiger Hightech-Renner mit hohem Sicherheitsstandard
 
Das Reglement der neuen Formelserie ist für junge Fahrerinnen und Fahrer geradezu maßgeschneidert. Das mit hohen Sicherheitsreserven ausgestattete Dallara-Monocoque wird von einem 145 PS starken 1,6-Liter-Motor von Volkswagen angetrieben und ist, wie alle weiteren wichtigen technischen Details, bei allen Fahrzeugen identisch.
Den Youngster steht somit von Beginn an ein Fahrzeug zur Verfügung, bei dem die gleichen hohen Sicherheitsanforderungen gelten wie in der Formel 3 und dessen technische Basis für alle Piloten identisch ist. Beste Voraussetzungen also, damit sich die jungen Piloten bei der Abstimmungsarbeit und im Rennbetrieb voll entfalten und entwickeln können.
Der Ablauf der ADAC Formel Masters dient ebenso der Förderung der Junioren. 21 Läufe bei sieben  Veranstaltungen sorgen für Fahrpraxis, ein obligatorischer Einführungslehrgang vor Saisonbeginn vermittelt die notwendigen Basics.
 
Schule für die Grand-Prix-Stars von morgen

Mit der Einführung des Formel-ADAC-Monoposto als pfeilschnellem „Fahrschulwagen" der Grand-Prix-Piloten von morgen knüpfte der ADAC an seine höchst erfolgreiche Nachwuchsarbeit der vergangenen Jahre an. Formel-1-Piloten wie Ralf Schumacher, Nico Rosberg, Timo Glock, Adrian Sutil, Christian Klien oder zuletzt Sebastian Vettel stammen aus der Talenteförderung des ADAC mit  BMW.  Immerhin rund ein Fünftel der aktuellen Formel-1-Piloten erwarben ihr Handwerkszeug in einer Nachwuchsformel des größten europäischen Automobilclubs.